Wo Menschen miteinander arbeiten, spielen, sich bewegen, einander begegnen, entsteht Veränderung.
Ich gestalte künstlerische Prozesse, in denen Entwicklung erfahrbar wird für Einzelne, Gruppen und Institutionen.
Im gemeinsamen Tun liegt eine besondere Kraft: die Freude am Entdecken, am Ausprobieren und Gestalten.
Das Miteinander im Medium der Kunst öffnet Räume für Ausdruck, Wahrnehmung und neue Perspektiven. Kunst ist dabei nicht Mittel zum Zweck, sondern lebendiger Erfahrungs- und Resonanzraum für individuelles und kollektives Wachsen.

Meine Angebote
Ich entwickle künstlerische Formate, die Texte, Geschichte und Spiel lebendig und sinnlich erfahrbar machen. Dabei entstehen individuelle Inszenierungen, die gemeinsames Erleben und kreative Gestaltung verbinden.
Ich recherchiere historische Persönlichkeiten und bringe ihr Leben und ihren Charakter auf Grundlage historischer Quellen mit schauspielerischen und bühnengestalterischen Mitteln zur Darstellung.
Szenische Lesung, chorische Passagen, Bewegung und Spiel greifen ineinander und verdichten sich zu einer gemeinsamen Form. Die Mitwirkenden entwickeln und gestalten den Bühnenraum gemeinsam.
Kirchliche Räume sind Resonanzkörper besonderer Anlässe und zugleich inspirierende Orte szenischer Gestaltung.
Von der Idee bis zur Aufführung entstehen Eigenproduktionen und maßgeschneiderte Formate für Gruppen und Institutionen.
In etwa zwei Tagen entstehen kleine Inszenierungen, die gemeinsames Erleben und neue Entdeckungen ermöglichen.
Workshopangebote oder Coaching für Laien-Spielleitungen und Laien-Spielgruppen zur Optimierung von Darstellung und Inszenierung.
Ich halte Vorträge zu Entwicklungsprozessen, ihren Dynamiken und Herausforderungen und biete Impulse und Reflexionsmöglichkeiten für gangbare Wege. Ich unterstütze Gruppen und Einzelne in der Bewältigung ihrer nächsten Schritte.
Über mich
Ich arbeite mit Institutionen im kirchlichen, kulturellen und bildungsbezogenen Kontext zusammen.
Meine Projekte entstehen in unterschiedlichen Räumen – unter anderem im Kirchenraum – und sind für Teilnehmende im jüngeren und reiferen Erwachsenenalter ausgerichtet.
Seit vielen Jahren begleite ich Menschen und Institutionen in künstlerischen und praktischen Entwicklungsprozessen. Meine Arbeit verbindet akademische Expertise und ästhetische Gestaltung. Während meiner Hochschultätigkeit (1990-2023) als Professorin für Soziale Arbeit und Politikwissenschaft an der Kath. Stiftungshochschule München und als ausgebildete Theaterpädagogin BuT® habe ich dort ein theaterpädagogisches Zentrum aufgebaut und mit Studierenden zahlreiche öffentliche Aufführungen realisiert. Meine weiteren Arbeitsschwerpunkte waren: Wissenschaft der Sozialen Arbeit; ich leitete den Vertiefungsbereich Erwachsenenbildung; zusätzlich moderierte ich innerhalb und außerhalb der Hochschule Gruppen und Kommissionen zur Bewältigung ihrer Arbeitsaufträge.
Im Zentrum meines Schaffens in Forschung, Lehre und Projektarbeit stand und steht: ENTWICKLUNG – deren Herausforderungen, Verläufe und Begleitung.
Im künstlerischen Bereich prägen Weiterbildungen in Tanzpädagogik, Regie, Stimme und Artikulation sowie Literatur- und Drehbuchschreiben meine Arbeit. Diese Vielfalt ermöglicht es mir, unterschiedliche Zugänge miteinander zu verbinden und passgenaue Räume für Ausdruck, Begegnung und Entwicklung zu schaffen.
Meine Vorliebe gilt Themen, die berühren und gleichzeitig in der Umsetzung auch Leichtigkeit aufblitzen lassen.
Ich bin experimentierfreudig, arbeite mit Musik und Bewegung und bin offen für neue Formen und Impulse.

Projekte & Aktuelles

2. Oktober 2026 | Szenische Collage im Kirchenraum „Mutter Agnes“
Gehorsam – Gemeinschaft – Dienst Annäherungen an eine außergewöhnliche[…]

13. Februar 2026 | Szenische Collage im Kirchenraum „Mutter Agnes“
Gehorsam – Gemeinschaft – Dienst Annäherungen an eine außergewöhnliche[…]

24. Oktober 2025 | Szenische Lesung – Ellen Ammann: FIAT! Es geschehe!
Quellengestützte Texte bilden die Grundlage, um Leben und Charakter[…]
Ausgewählte Publikationen
Die folgenden Arbeiten spiegeln zentrale Themen meiner Forschung und künstlerischen Praxis wider: Prozesse von Entwicklung, ästhetische Bildung und Übergänge im Leben von Menschen stehen dabei im Mittelpunkt.

Dramaturgie von Entwicklungsprozessen
Ein Phasenmodell für professionelle Hilfe im psychosozialen Bereich
Lucius & Lucius Verlag 2006
Auf der Basis eigener Forschung entwerfe ich ein Phasenmodell von Entwicklungsprozessen im psychosozialen Feld. Es verbindet personenzentrierte Lebensläufe und Probleme mit systemischem Denken und bietet eine dramaturgische Perspektive auf Hilfeprozesse. Entwicklung verläuft nicht linear, sondern in Übergängen und Verdichtungen. Das Buch richtet sich an Fachkräfte in der Sozialen Arbeit.

Konstruktivismus und Systemtheorie
Beltz Juventa 2021

Inklusion – Teilhabe – Lebensqualität
Lucius & Lucius 2012

Sozialarbeitsorientierte Erwachsenenbildung
Luchterhand 2003
Innere Anker
Ästhetische Bildung zwischen Selbsttätigkeit und Kunstorientierung
Erwachsenenbildung 52 (2006), Heft 2
Der Artikel fragt, wie sich ästhetischer Praxis und künstlerischer Anspruch verbinden lassen, ohne Kunst pädagogisch zu vereinnahmen.
Ästhetische Bildung darf mit Hilfe der Kunst irritieren. Sie darf zumuten. Sie darf auf künstlerischen Prinzipien bestehen – insbesondere, wenn sie Entwicklungsprozesse anstoßen will. Im Zentrum steht dennoch das Subjekt, nicht der Kunstanspruch.
Passion & Passion
Ästhetische Erfahrung und religiöse Bildung
Erwachsenenbildung 54 (2008), Heft 1
Der Beitrag untersucht das Verhältnis von ästhetischer Erfahrung und religiöser Bildung.Kann Kunst – in einer zunehmend kommerzialisierten Kultur – noch Räume eröffnen, in denen Menschen Grunderfahrungen jenseits des Profanen machen? Die These: Kunst und Spiritualität sind keine Gegensätze, sondern können sich gegenseitig vertiefen.
Der nächste Schritt
Ein dialogisch komponierter Text über Menschen an einer Schwelle.
Unterschiedliche Figuren begegnen einer Beraterin – ohne zunächst zu wissen, dass sie an einem Wendepunkt ihres Lebens stehen.
Im Mittelpunkt steht der Moment vor dem nächsten Entwicklungsschritt: das Zögern, das Ringen, das Innehalten. Das Aufhorchen und der leise äußere Impuls, der den nächsten Schritt anstößt. Das Manuskript ist weitgehend abgeschlossen.
Kontakt
Bei Interesse an Formaten oder Projekten freue ich mich über eine Kontaktaufnahme.



